Leasing-Teilamortisationsvertrag

Der klassische Leasingvertrag für Objekte mit langer Nutzungsdauer und hoher Wertbeständigkeit. Bei diesem Vertragstyp wird während der vereinbarten Grundmietzeit nur ein von vorn herein festgelegter Prozentsatz der Anschaffungskosten amortisiert. Der Leasingnehmer schuldet am Ende der Grundmietzeit den Restwert, also den nicht amortisierten Teil des Vertrages. Die Höhe des Restwertes ist abhängig von der Art der Nutzung und der Werthaltigkeit des Objektes und sollte sich an dem zu erwartenden Marktwert nach der Grundmietzeit orientieren.

  

Leasing-Vollamortisierungsvertrag

Ebenfalls ein klassischer Leasingvertrag. Der Vollamortisationsvertrag ist eine vielseitig verwendbare Vertragsform, die insbesondere dann gewählt wird, wenn am Ende der Leasingdauer die Entscheidung über die weitere Nutzung des Leasingobjektes frei sein soll. Dieser Vertragstyp ist für alle Objekte anwendbar, vorzugsweise aber für Objekte mit starkem Wertverfall.

 

Kündbarer Leasingvertrag

Der flexible Leasingvertrag. Variable Nutzungsdauer. Anrechnung des Wiederverwertungserlöses auf die geleisteten Abfindungszahlungen. Der geeignete Vertrag für Objekte, die einem schnellen, technologischen Fortschritt unterliegen, da man bereits bei Vertragsabschluss die Bedingungen/Ausgleichsbeträge für eine eventuelle Laufzeitverkürzung erkennt. Der Vertrag muss in jedem Fall vom Kunden vor Ablauf der kalkulatorischen Laufzeit mit sechsmonatiger Frist gekündigt werden.

  

Leasingvertrag mit Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums beim Leasingnehmer (Mietkauf)

Bilanzierung beim Mietkäufer, der damit z.B. in den Genuss von Investitionszuschüssen kommen oder Ansparabschreibungen nutzen kann. Automatischer Eigentumsübergang bei Vertragsende.

Eine spezielle Form der Fremdfinanzierung, die unter dem wirtschaftlichen Aspekt einem Ratenkauf gleicht. Wie auch beim Ratenkauf ist beim Mietkauf der Käufer der wirtschaftliche Eigentümer. Bis zur vollständigen Bezahlung des Objekts verbleiben die Eigentumsrechte beim Leasinggeber. Der Käufer erlangt nach Bezahlung der letzten Rate auch das juristische Eigentum.

In steuerlicher Hinsicht gibt es hier einige Unterschiede zum üblichen Leasinggeschäft, denn nicht nur die Abschreibung, sondern auch der Zinsaufwand können als betriebliche Ausgaben geltend gemacht werden. Ferner können Verpflichtungen aus dem Mietkauf als Dauerschuld bezeichnet werden. Dies führt zu einer weiteren Gewerbesteuerbelastung, da in diesem Falle 50% der Zinsen auf den Gewerbeertrag aufzuschlagen sind. Die Laufzeit beim Mietkauf kann die gesamte Nutzungsdauer ausmachen, also bis zu 100%. Die Mehrwertsteuer auf den Gesamtpreis ist zu Vertragsbeginn zu entrichten.


Alle Vertragsformen mit linearer oder degressiver Leasinggebühr - jeweils auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten.